Forum Führung 2016
350 Teilnehmer zollten
Rene Borbonus Respekt

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Ganz herzlichen Dank an BVMW-Mitglied
Michael Königs, Königs Fotografie.

Respekt im wahrsten Sinne des Wortes. Das war eine durch und durch gelungene Veranstaltung in einer sehr ansprechenden Location„, lobt Heinz Helmut Imhof, Geschäftsführer von Capital Catering. Und er war nicht der einzige begeisterte Teilnehmer, der sich beim Netzwerken nach der BVMW-Veranstaltung Forum Führung über die positive Energie unterhielt, die gerade zu spüren war.

Insgesamt rund 350 Personen waren der Einladung der BVMW Hauptstadtregion Süd gefolgt und haben sich am 2. Juni 2016 im AXICA eingefunden, einem architektonischen Highlight in Berlins Tagungs- und Kongressszene direkt neben dem Brandenburger Tor, um den Worten des renommierten Buchautors und mehrfach ausgezeichneten Vortragsredner Rene Borbonus zu folgen.

Sein Plädoyer für eine vergessene Tugend und die Anleitung für eine wertschätzende Führung trug den Titel „Respekt“. Respekt setze Energie frei und macht Menschen und Unternehmen nachweislich erfolgreicher und gesünder. Trotzdem mangele es oft an Respekt. „Wie passt das zusammen„, fragte Borbonus? Und warum verhalten sich Menschen respektlos – obwohl sich Respektlosigkeit vermeiden lässt? Wie bekommt man Ja-aber-Sager, Besserwisser und Nörgler in den Griff? Die angebotenen Lösungsvarianten boten im Nachgang viel Diskussionsstoff.

Als sich am Ende der Veranstaltung die Leiterin des Kreisverbandes der Hauptstadtregion, Birgid Zoschnik, bei Rene Borbonus im Namen des BVMW mit einem kleinen Präsent bedankte, verlangten die Teilnehmer wie bei einem Rockkonzert nach einer Zugabe. Und Rene Borbonus tat Ihnen den Gefallen, auch wenn das Buffet und das Netzwerken noch etwas warten mussten.

Die mobile Zukunft der Hauptstadtregion leuchtet in bunten Farben

Gelbschwarze Pumps an der Alten Försterei und die Zukunft von Autohändlern auf der grünen Wiese

Was passiert, wenn Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel wegen der aktuellen Flüchtlingsproblematik seinen geplanten Vortrag vor den geladenen Mittelständlern nicht halten kann? Dann gibt es zunächst betretene Gesichter und Paul Rehfeld vom BVMW fragt sich. Wo ist unser Plan B? Noch ehe Ronny Klein, der Mitorganisator vom TÜV Rheinland, etwas dazu sagen kann, kommt die Lösung in Gestalt der BVG-Chefin, Dr. Sigrid Nikutta um`s Eck. Eigentlich ist sie mit ihrem Vortrag erst nach dem Senator eingeplant. Kurzentschlossen übernimmt sie aber seinen Part und freut sich über ihre verlängerte Redezeit. Aber der Reihe nach.

Die Protagonisten des Projektes „Mobil sein in Berlin“ hatten sich für den 29. September etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Gut 100 Unternehmensleiter aus Berlin und Brandenburg waren ins Stadion des 1. FC Union eingeladen, um gemeinsam mit Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD), der Chefin der BVG und Thomas Koch, dem Vorstand der Koch Automobile AG, einen Blick in die mobile Zukunft der Hauptstadtregion zu werfen.

Bevor es aber um Inhalte ging, war Fußball-Feeling angesagt. Denn zum Auftakt traf man sich in der Mixedzone des Stadions – da, wo sich gewöhnlich die Fußballprofis vor Spielbeginn versammeln – und nahm unter den feierlichen Klängen des Union-Songs auf der Ehrentribüne Platz. Freudige Gesichter und gespannte Erwartung: Findet die Veranstaltung etwa bei Glühwein und Bratwurst im Freien statt? Nichts dergleichen geschah, und auch die Bratwurst gab es erst später. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der REX Leasing GmbH, Sabine Berg, rückten alle Gäste für das Gruppenfoto zusammen, um anschließend die steile Stadiontreppe in die VIP-Lounge zu erklimmen.

Christian Würzburg, unser BVMW- Mann für anspruchsvolle Moderationen, empfing die Gäste sogleich mit einem kleinen Exkurs zu den Herausforderungen für Fahrradfahrer in Berlin.

msib2Und dann kam sie. Sigrid Nikutta, das Kind polnischer Einwanderer und seit 2010 die Chefin des größten deutschen Nahverkehrsunternehmens. Angetan mit Pumps in den gelb schwarzen Farben der BVG wollte sie zunächst von ihren Zuhörern wissen, wer denn den Film „Zurück in die Zukunft / Teil 2 von 1989“ gesehen habe. Die Handlung spielt im Jahr 2015 und die Menschheit kann bereits das Wetter programmieren und sich von Punkt A nach B beamen lassen.

Ganz so weit sind wir bei uns noch nicht, beschreibt Nikutta die Situation bei der BVG, denn wir leben noch in unserer analogen Hardware aus Stahl, Kabeln und Beton. Schlag auf Schlag ging es dann mit ihr weiter; über die Zukunft von U- Bahn, Tram und Elektrobussen bis zu den Dauerbaustellen und den Milliardenkosten für Infrastruktur und digitale BVG- Welten im Jahr 2025. Tosender Beifall, herzerfrischende Antworten beim Publikumsdialog und ein Blumenstrauß zum Abschied. Und schon war sie wieder weg, die kleine große Vorstandsvorsitzende, deren Mitarbeiter jedes Jahr 1 Mrd. Fahrgäste sicher durch Berlin befördern. Vor dem Stadion wartete aber nicht die Straßenbahn auf sie, sondern eine Bayernkutsche mit eigenem Chauffeur.

msib3Thomas Koch schlug als zweiter Redner den Bogen vom Autoverkauf in gestylten Salons nach den Wünschen der Hersteller über die Händler auf der grünen Wiese bis zum Individualverkehr mit E-Cars in Berlin. Nach Zahlen, Daten und Fakten zu seinem Unternehmen gewährte er den Zuhörern ganz private Einblicke in seine Gefühls-und Gedankenwelt, wenn es um die automobile Zukunft der Menschen geht. Auch ihm war die große Aufmerksamkeit der Zuhörer gewiss.

Den zweiten Teil des Abends bildeten intensive Gespräche der Gäste bei zünftiger Berliner Currywurst, Erbsensuppe und einem gepflegten Bier vom Fass. Networking war angesagt, und so mancher Gast ließ beim Businesstalk die Suppe kalt werden. Dieser Abend sah nur zufriedene Gesichter bei Gästen und Organisatoren. Auch das Fehlen des Senators spielte (fast) keine Rolle mehr. Und nachdem das Flutlicht im Stadion erloschen war, verschwanden auch die Veranstalter vom BVMW, der REX Leasing GmbH, der Koch Automobile AG und dem TÜV Rheinland mit einem guten Gefühl in die Nacht.Msib1

Der BVMW zu Gast bei der Florida-Eis Manufaktur GMBH in Berlin Spandau MM-FloridaEis-Podium   

Am 14. Oktober 2015 hatte das BVMW-Team der Hauptstadt Region zum Meeting Mittelstand in der Florida-Eis Manufaktur GmbH in Berlin Spandau geladen und mehr als 200 Unternehmerinnen und Unternehmern kamen, um sich eine CO2-neutrale Eisherstellung anzusehen und natürlich auch zu verkosten.

Der Gastgeber und Geschäftsführer Olaf Höhn erzählte anschaulich die erfolgreiche Unternehmensgeschichte, die bis ins Jahr 1927 zurückreicht. Mit großer Offenheit und Ehrlichkeit schilderte er die Anstrengungen der letzten Jahre, diese sehr besondere Produktionsstätte zur vollen Leistungsfähigkeit zu führen und ließ dabei auch die Rückschläge nicht aus.

Über die Höhen und Tiefen der technischen Umsetzung der kühnen Pläne des Inhabers berichteten Meister Manfred Fritsche und sein Sohn, Inhaber der Firma M & R: Fritsche Betriebsgesellschaft mbH. Es gab manches Problem zu lösen und neue Wege zu beschreiten, manchmal ging es nur nach der „trail and error- Methode“, aber das Ergebnis überzeugt und spricht für sich.

Zu den Praxisdarstellungen ergänzte Ministerialrat Dr. Hartmut Versen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten.

Bereits in der sich anschließenden Podiumsdiskussion nutzten die Gäste die Möglichkeit, weitere Fragen an Referenten zu richten und das wurde im Anschluss bei der Eisverkostung und dem reichhaltigem Büffet fortgesetzt.

Eine tolle Veranstaltung, ein toller Unternehmer“, das war die Meinung vieler Unternehmer. Einige sagten, „dass schmeckt man dem Eis gar nicht an, dass es CO2-neutral produziert wird“.

Viel Unternehmer fanden sich in der Schilderung des unternehmerischen Tuns von Herrn Höhn wieder und fühlten sich verstanden.

…und zum Schluss zogen alle Gäste mit einer kleinen blauen Kühltasche von dannen, um sicherlich zu Hause beim Verspeisen der Kostproben nochmal an diesen gelungenen Abend und die vielen interessanten Kontakte zu denken.

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BVMW zu Besuch in der Botschaft des Königreichs Belgiens

Belgien ist Vielfalt und ein Land der Kompromisse, betonte Ghislain D’hoop, Botschafter von Belgien.

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Gastfreundlich und offen empfing die Botschaft des Königreichs Belgiens seine Gäste vom BVMW e.V. Der Botschafter betonte in seinem Eingangsstatement vor allem die Vielfalt, die man in Belgien erleben kann, als weltoffener und kultur historisch interessanter Staat. Bislang wird Belgien ausschließlich als das Herz Europas wahrgenommen, mit Sitz von EU-Parlament, Ministerrat und Kommission. Gleichzeitig werden dadurch die wirtschaftspolitischen Herausforderungen in der Berichterstattung in den Hintergrund gedrängt. Beispielsweise bleibt die Arbeitslosigkeit ein großes Problem. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2013 bei rund 8,4 Prozent und verharrt seither auf diesem relativ hohen Niveau, ebenso liegen die Arbeitskosten in Belgien erheblich über dem EU-Durchschnitt, was die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stark beeinträchtig, betonte Renate Fonfara, Leiterin des Kreisverbandes Oberhavel des BVMW e.V. . Dennoch wächst die Wirtschaft weiter und innerhalb kurzer Zeit konnten erhebliche Fortschritte erreicht werden.

Neben dem Botschafter hatten auch die Vertreter aus den Gemeinden – FlandernIMG_3481und Wallonien – die Gelegenheit, für Ihre Region zu werben. Dabei traten natürlich die unterschiedlichen Entwicklungen hervor. Die Diskrepanz zeigte sich im kulturellen, wie auch im politischen Leben: so haben Flamen und Wallonen jeweils eigene Schulen und eigene Parteien, eine eigen Amtssprache und eine unterschiedlich stark ausgeprägte wirtschaftliche Entwicklung. Beispielhaft dafür IMG_3467steht die relativ hohe Erwerbstätigenquote in Flandern (71,9%) vs. Wallonie (61,8%) oder die Arbeitslosenquote in Flandern (7,8%) vs. Wallonie (11,8%).

Renate Fonfara brachte es auf den Punkt: Belgien ist eine dynamische und aufstrebende Republik. Trotz aller Bedenken die in Europa herrschten und zum Teil weiterhin existieren, hat es Belgien geschafft, die akute Wachstumsschwäche zu überwinden, sodass das BIP seither sukzessive steigt.

Der Mittelstand ist das Herz der belgischen Wirtschaft, hob der Botschafter hervor. Er umfasst mehr als 90% der Firmen in Belgien. Gleichwohl der industrielle Sektor bislang weniger stark ausgeprägt ist, schaffte es das Königreich den Bereich Dienstleistung stetig auszubauen.

Nach den Vorträgen hatten die Mitglieder die Möglichkeit, kritische Fragen zu den Chancen und Herausforderungen der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Königreichs zu stellen. Der Botschafter brachte dabei insbesondere die starke Internationalität des Königreiches zum Ausdruck, die sich aufgrund der europapolitischen Stellung ergibt. Zugleich wurde der Wille der wirtschaftlichen Prosperität bekräftigt. Die Mitglieder interessierten sich vor allem für die unterschiedlichen Sprachen in einem Land und die sich daraus entstehenden Schwierigkeiten. Der Botschafter bekräftigte die historisch geformte sprachliche Ausdifferenzierung des Landes, und verwies auf die Schweiz.

Das anschließende Get-together, bei dem die Mitglieder die Gelegenheit hatten sich intensiv auch mit dem Botschafter persönlich austauschten, bildete den gelungenen Abschluss der Veranstaltung.

Bericht: Marco Splitt; Referent für politische Grundsatzfrage, BVMW. e.V.